20 Gründe, warum ein Unternehmen eine Facebook Corporate Site aufgeschaltet haben sollte.
Eine Betrachtung unseres Netzwerkpartners Markus Gabriel von der Fa. Angelink in Zürich
Persönlich bin ich nicht gerade ein Facebook-Enthusiast. Aber aus einer beruflichen Sorgfaltspflicht heraus, habe ich mir die Mühe genommen, mit einer Marketing-Taschenlampe in der Hand in den Keller und in den Estrich von Facebook zu steigen und die ziemlich verwinkelten Räume etwas auszuleuchten. Zu meinem eigenen Erstaunen, bin ich auf 20 gute Gründe gestossen, weshalb eigentlich ziemlich jedes Unternehmen eine Facebook-Präsenz haben sollte.
1. Spezifisches Gewicht
Facebook ist inzwischen die viertgrösste Website der Welt, wächst atemberaubend weiter und verzeichnet in der Schweiz rund 1.7 Mio. User. Damit ist Facebook schlicht zu bedeutend, um es marketingseitig zu ignorieren.
2. Interne Kommunikation
Ihre Mitarbeitenden können ihre Verbundenheit mit dem Arbeitgeber ausdrücken, indem sie Fan werden.
3. Partner-Kommunikation
Ihre Lieferanten können ihre Ergebenheit demonstrieren, indem sie Fan werden.
4. Kundenbindung
Ihre Kunden können ihre Zufriedenheit ausdrücken, indem sie Fan werden.
5. Viral Effekt
Fan werden und jede andere User-Interaktion auf der Site löst in den Netzwerken der Fans eine Benachrichtigungs-Kaskade aus. Ihre FB-Site ist permanent im «Gespräch».
6. Image
Facebook betont die menschliche, kontaktfreudige, kundennahe Seite Ihres Unternehmens (Social Media). Und Ihre Nähe zum Puls der Zeit. 93 % der Social Media-User sind der Meinung, dass ein Unternehmen eine Social Media-Präsenz haben sollte.
7. Taktische Kommunikation
Sie können Ihre FB-Seite als unkomplizierten Response-, Promotion-, Event- und Dialog-Kanal nutzen, ohne aus Ihrer eigenen Website immer eine Baustelle zu machen. Short Time to Market.
8. Cross Selling
Das Facebook Fan-Widget kann Ihr Webmaster per Copy/Paste in Ihre offizielle Website einbinden. So generieren Sie auch von dort aus neue Fans und wiederkehrende Kontakte.
9. Funktionalität nach Mass
Unzählige Facebook-Apps stehen für unterschiedlichste Marketing-Zwecke (Forum, Umfragen, Promos) kostenlos zur Verfügung. Sie können auch eigene Branded Apps einstellen.
10. Spareffekt
Die Nutzung von Facebook ist auch für Firmen gratis. Facebook kann die Funktion von Microsites und Landingpages übernehmen und Ihnen damit gegebenenfalls viel Zeit und Geld sparen.
11. User Generated Content
Sie können Ihre FB-Site für User Generated Content frei geben und steigern damit Aktualität, Involvement und Viralität Ihrer FB-Präsenz.
12. Suchmaschinenmarketing
Facebook Corporate Sites werden von Google und Co. sehr gut indiziert. Das Unternehmen erhält dadurch Raumgewinn in Editorial Listings und erweitert sein Verlinkungsnetz.
13. Branding
Ab 25 Fans kann ein Unternehmen die URL www.facebook.com/ihrwunschname selber definieren, idealerweise bevor ein anderer es tut. Über HTML- und Flash-Felder kann das Firmen- oder Produkt-Branding auf Facebook hochwertig umgesetzt werden.
14. Traffic Generator
Eine Facebook Corporate und/oder Product Site liefert zusätzlichen Traffic auf Ihre offizielle Website.
15. Skalierbarer Einstieg
Anders als bei den meisten Internet-Aktivitäten (z.B. Website, Blog, Newsletter etc.) kann ein Unternehmen mit geringsten Initialkosten einsteigen und gegebenenfalls später nach Belieben ausbauen.
16. Social Media Marketing
Der Social Media-Leader Facebook kann als Sprungbrett und Drehscheibe ideal für weiterführende Engagements in der immer stärker vernetzten und stärker wachsenden Social Media-Welt dienen. Das Synergiepotential ist riesig.
17. Restriktionen
Sie können Ihre FB-Site ganz oder partiell für bestimmte Altersgruppen und Länder öffnen oder sperren, was rechtliche Probleme lösen und die Zielgruppenansprache verfeinern kann.
18. Message Targeting
Der Site-Betreiber kann seine Fans soziodemografisch selektionieren und über das integrierte Messaging-System anschreiben (Keine Spam-Problematik). Statistische Auswertungen inklusive.
19. Facebook Gruppen
Nebst einer Facebook Fan-Site können Sie im Handumdrehen auch eine marken- oder produktspezifische Special Interest-Gruppe gründen und damit weitere Synergien und virale Effekte erzielen.
20. Display-Werbung
Für die Bewerbung Ihrer Facebook-Aktivitäten (und darüber hinaus) steht Ihnen ein integriertes Werbesystem zur Verfügung, das extrem kostengünstig und mit weitreichenden Targeting-Möglichkeiten eingesetzt werden kann (ähnlich wie Google Adwords). Eine Besonderheit dabei ist die Möglichkeit, Ihre Fan-Basis in Ihre Facebook-Kampagnen zu integrieren (social ads). 83 der 100 grössten amerikanischen Werbetreiber nutzen dieses Instrument.
Ist das Mailing noch zeitgemäß?
Eine Betrachtung von Falk Stehr
Ja, und zwar mehr als je zuvor! Nur die Art eines erfolgreichen Mailings hat sich geändert. Wer heute E-Mails verschickt muss damit rechnen, im Spamfilter zu verschwinden – und das war es dann. Auch der gute alte Werbebrief hat ausgespielt, denn die „Firewall“-Sekretärin sortiert gewöhnlich auf Anordnung ihres Chefs die Werbebriefe aus.
Wie also komme ich an die Entscheider heran? Da gibt es mehrere Möglichkeiten, eine ist es in Commuities wie Xing Leute zu finden, die genau das suchen was man bietet. So können sich über aktives Networking Kontakte entwickeln. Aber auch das Mailing ist nach wie vor ein excellentes Instrument, um an Termine zu kommen. Wichtig ist nur: Es muss so wertig sein, dass die Sekretärin es nicht wagen würde, es ihrem Chef vorzuenthalten.
Das kostet ja sicherlich eine Menge Geld! Nein, das stimmt so nicht. Denn eine eine teure Kampagne nach dem Gießkannenprinzip ist sowieso sinnlos, da alle Kontakte sorgfältig vor und nachbereitet werden müssen. Drum gilt es zunächst den Interessentenkreis, auf die absoluten Topkontakte zu begrenzen. Das können 50 bis 100 Kontakte sein. Somit halten sich auch Herstellungs- und Portokosten im Rahmen.
Nun müssen die Ansprechpartner ermittelt werden. Dazu kann man sich Adressen kaufen oder man lässt anrufen und die Adressaten erfragen. Jetzt gilt es eine zündende Idee zu haben, wie das Mailing beschaffen sein könnte und was für ein Giveaway beigelegt wird. Das Ganze sollte in jedem Fall im Kontext mit dem Produkt oder der Dienstleistung stehen.
Ganz wichtig: Das Mailing muss unbedingt personalisiert sein! Ca. 4 Tage nach dem Versand sollte eine Nachfassaktion per Telefon erfolgen. Bei dem letzten Mailing, das in unserem Hause mit einer Stückzahl von 60 Ex. für eine Maschinenbaufirma konzipiert wurde, haben sich 12 konkrete Gesprächstermine ergeben. Wenn dabei nur ein Auftrag herauskommt hat sich das Mailing schon gerechnet. Abgesehen von den möglicherweise später eingehenden Aufträgen und dem Imagegewinn.
Darum beachten Sie unbedingt bei Ihrer Planung:
- Prüfen Sie genau welches Ihrer Produkte so interessant sein könnte, dass sich ein aufwändiges Mailing lohnt.
- Besorgen Sie sich 50 bis 100 Adressen von potentiellen Kunden, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung
wirklich brauchen.
- Besorgen sie sich die Namen der Ansprechpartner.
- Lassen Sie sich von Ihrer Agentur ein kreatives Mailing entwickeln, das niemand in den Papierkorb werfen würde.
- Telefonieren Sie jeden einzelnen Adressaten nach. Wenn Sie es nicht selbst machen wollen oder können,
beauftragen Sie ein professionelles Telefonmarketing-Unternehmen.
- Bereiten Sie sich gut auf Ihr Kundengespräch vor und versehen Sie es mit einer klaren Zielsetzung.
Sie werden sehen, es funktioniert! Und: Sollten Sie Fragen zu einem Mailing für Ihr Unternehmen haben, sprechen Sie uns an.
NEWS im Januar/Februar
Alle reden von der Krise, dabei ist dies die Chance für einen Neuanfang!
Eine Betrachtung von Falk Stehr
Wenn Sie heute die Zeitung aufschlagen oder die Nachrichten sehen, werden Sie von Negativmeldungen geradezu erschlagen. Das hat sicher zur Folge, dass es selbst dort schlechter wird, wo bisher die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu spüren waren. Der Bettenfachhändler um die Ecke steht sich in seinem Geschäft die Beine in den Bauch, weil die Kunden im Moment das Geld zusammen halten. Das tun selbst die, die mit der Krise nichts am Hut haben. Nun kann man in allgemeines Jammern verfallen, wie wir Deutschen es so gerne tun, oder man kann diese Situation als Wendepunkt begreifen.
Der Neustart ist angesagt, ein „weiter so“ ist nicht mehr drin. Neue Konzepte müssen her, wie man den Kunden ködern kann. Aber muss man ihn wirklich ködern? Nein, man muss nur schauen welche Bedürfnisse er hat und auf diese konkret eingehen. Das schafft Sicherheit und die ist im Moment gefragt wie nie.
Den Kunden im Moment zu größeren Investitionen zu verleiten, dürfte schwierig sein es sei denn, diese Investition schafft ihm mehr Sicherheit, oder bringt ihm innerhalb kurzer Zeit eine deutliche Einsparung. Darum ist es nun um so wichtiger, alle Maßnahmen die zu ergreifen sind, mit genauen Zielen zu versehen. Neukunden die akquiriert werden sollen, nicht nach dem Gießkannenprinzip angehen, sondern ganz gezielt. Filtern Sie heraus, welche potentiellen Kunden für Sie in Frage kommen. Besorgen Sie sich über ihn so viele Informationen wie möglich. Versuchen Sie heraus zu bekommen, welche Schwächen er in den Bereichen hat, in denen Sie mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen hilfreich wären.
Überprüfen Sie, ob Ihr Vertrieb wirklich alle Ressourcen nutzt, die der Mark hergibt.
Als ich kürzlich mit dem Außendienst eines Unternehmens unterwegs war erstaunte es mich, wie wenig strukturiert und zielorientiert hier gearbeitet wurde. Die Möglichkeiten die der Markt bietet wurden nur teilweise genutzt. Genau diese Teile sind es aber, die in Krisenzeiten ein Unternehmen am Leben halten können.
Prüfen Sie, ob die logistischen Abläufe in Ihrem Unternehmen zu optimieren sind. Hier kann sehr viel Geld verbrannt werden. Und machen Sie sich als Chef Ihres Unternehmens mal wieder mit dem Außendiest auf den Weg und hören Sie selbst, was Ihre Kunden sagen.
Beispielhat war hier die Aktion des Blaupunkt Geschäftsführers, der sich selbst einen Tag lang bei einem Fachhändler in den Laden stellte und Autoradios verkaufte. Dies wurde daraufhin dem oberen Management ebenfalls verordnet, um wieder engeren Kontakt zur Basis zu bekommen.
Nutzen Sie die Krise also als Aufbruch! Und wenn Sie dabei Hilfe brauchen, rufen Sie uns an, wir wissen wie man jetzt erfolgreich agieren kann!